02845-3995931 || 0178-7305873 || info[@]pixelnerds.de

Pixelnerds - Onlinemarketing

Der Blick zurück / Wie das Internet Laufen lernte

In den meisten Köpfen ist das Internet heutzutage eine Selbstverständlichkeit geworden. Man nutzt es auf der Arbeit, im Zug, auf der heimischen Couch und es fühlt sich beinahe schon so an, als sei es immer da gewesen. Wenn man sich die Geschichte der vernetzten Kommunikation etwas genauer anschaut, staunt man allerdings darüber wie schnell sich dieses Internet entwickelt hat und es immer noch tut. Auch, oder gerade, als online affiner Mensch. Denn, wenn man von militärischen Datenzentren, die schon in den 60er Jahren langsam aber sicher Form annahmen, absieht, ist das Internet eine Entwicklung der 90er Jahre. Diese Festlegung ist zugegebenermaßen etwas willkürlich und entspricht nicht unbedingt der gewöhnlichen Lesart. Aber die kommerzielle Öffnung des Netzes hat dieses geradezu explodieren lassen und ein Medium verfügbar gemacht, das sich schneller entwickelt und geradezu neu erfindet, als alles bisher da gewesene und wirkt alleine schon dadurch extrem spannend und anziehend.

Wie rasant diese Entwicklung vorangeschritten ist, lässt sich besonders im Vergleich zwischen den ersten Webseiten und ihren heutigen Ur…-Enkeln verdeutlichen. Sie wirken in etwa so, wie der Vergleich zwischen Michelangelos David und dem Marmorblock, aus dem er gehauen wurde. Nun gut, der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber schauen wir uns doch einfach mal an, wie die Webseite eines großen Verlags früher aussah:
Spiegel Online am 23.12.1996:

SPON(23.12.1996)

Aber nicht nur Verlage sind schnell auf den „Trend Internet“ aufmerksam geworden. Auch große Unternehmen, wie z.B. Dr. Oetker wollten sich die neuen Möglichkeiten nicht entgehen lassen und haben bereits früh einen Webauftritt erstellt. Durch die sehr eingeschränkten Übertragungsgeschwindigkeiten, der ein oder andere wird jetzt sicherlich ein Modem quietschen hören, musste auf Grafiken größtenteils verzichtet werden, so dass das Highlight auf vielen Pages ein animiertes .gif war; begleitet von viel Text. Ja, das junge Internet war noch verhältnismäßig wenig interaktiv.
Dr.Oetker am 12.11.1996

Dr.Oetker(12.11.1996)

 

All das änderte sich mit dem neuen Jahrtausend und dem Begriff Web 2.0, den Eric Knorr durch einen Artikel in der US-amerikanischen Zeitschrift CIO einer breiten Öffentlichkeit präsentierte und der das Internet vom Präsentations- in ein Kommunikationsmedium „transformieren“ sollte.

Im Zuge dieser „Evolution“ entwickelten sich Foren besonders rasant. Einerseits solcherart, dass sie die Mitglieder durch gemeinsame Interessen und/oder Hobbies zusammenbrachten. Andererseits entstanden Foren, die von kommerziellen Seiten eingerichtet wurden [Corporate Forum??? ]. Diese machten sowohl den Austausch zwischen den Mitgliedern untereinander, als auch mit dem Unternehmen, das ein Forum zur Verfügung stellte, möglich. Irgendwann zu diesem Zeitpunkt muss sich auch das Phänomen Shitstorm entwickelt haben, dem aber an anderer Stelle nachgegangen werden soll. Hier zunächst ein Beispiel eines Forums, das von einem Verlag eingerichtet wurde:

Spiegel Online am 27.04.2003:

SPON(27.04.2003)

 

 

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on LinkedIn

© 2014 Untitled Pixelnerds GmbH
Scroll to Top