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Das erzeugte Déjà-vu… Retargeting als effektive Werbemaßnahme

Jeder, der sein Business komplett oder zumindest teilweise im Web betreibt, wird die Problematik kennen: Das Verhältnis von Seitenaufrufen zu den tatsächlichen Abverkäufen steht selten in einer optimalen Relation. Der Grund liegt auf der Hand. Kaum ein User kauft Produkte oder Dienstleistungen, ohne im Netz die Preise zu vergleichen. Die Statistik beweist, dass sich dieser Preisvergleich oft sogar über einen längeren Zeitraum mehrerer Tage hinzieht. Der Wunsch nach einem optimalen Aufruf-Abverkaufs-Verhältnis ist zwar verständlich, aber in Zeiten des Überangebotes nicht mehr ohne Weiteres umsetzbar. Dennoch gibt es für den Online-Seller Mittel und Wege, das Verhältnis zu seinen Gunsten zu verbessern und weiterführend den User unterschwellig doch zum Kauf im eigenen Online-Shop zu bewegen.

Die Lösung des Problems heißt Retargeting und ist ein sehr effektives Marketinginstrument. Wie das Ganze aussieht, ist inzwischen bekannt.

Der potentielle Käufer hat den Onlineshop durchwühlt, seine Suche zwischenzeitlich aber abgeschlossen. Nun begibt es sich, dass er eine andere Website aufsucht um, sagen wir mal, der Welt mitzuteilen, wie es ihm so ergangen ist. Er will gerade ein Bild von seinem im Körbchen schnarchenden Hund posten und noch während er am Tippen eines bedeutsamen Begleittextes ist, passiert es. Er nimmt im Augenwinkel am Rand der Website eine Werbung wahr, die ihm doch ziemlich bekannt vorkommt.

Allerdings erkennt er die Werbung nicht wieder, weil er sie in der letzten Zeit zu oft gesehen hat (weil vielleicht ein Praktikant am Ad-Server saß und versehentlich kein User-Capping eingestellt hat). Nein. Er findet zu seiner großen Überraschung genau das Produkt im Rahmen eines Werbebanners wieder, nach dem er noch vor Kurzem selbst so akribisch gesucht hat.

Für den Web-Seller wird es hier so richtig interessant, denn dieses Déjà-vu, das den User heimlich beschleicht, ist natürlich völlig bewusst erzeugt worden. Schließlich ermöglicht diese ‚Wiedervorlage‘ für eine unterschwellige Erinnerung an die vergangene Suche. Überdies bietet das eingeblendete Banner ein direkt klickbares ‚Portal‘ zu eben dem besuchten Online-Shop und in diesem Fall sogar zum begehrten Produkt.

Gut umgesetztes Retargeting sorgt für eine gesteigerte Bestellquote. Das Prinzip des Retargetings ist also einfach: Durch die erneute Konfrontation des Users mit Produkten, die er zuvor bereits gesucht hat, soll das Kaufverhalten gesteigert werden. Somit erhöht sich die Konversionsrate der eingeblendeten Werbung um ein Vielfaches.

Im Zuge der technologischen Weiterentwicklung gibt es inzwischen bereits eine erweiterte Form: das dynamische Retargeting, bei dem auch vergleichbare Produkte oder Dienstleistungen in den Kreis der beworbenen Elemente aufgenommen werden können.

Auch wenn das alles einfach und unkompliziert aussieht, so gibt es beim Einsatz von Retargeting doch einiges zu beachten. Die richtige Einschätzung des Userverhaltens und insbesondere seiner Interessen ist von maßgeblicher Bedeutung für den Erfolg. Zahlreiche verschiedene Faktoren müssen ausgewertet, analysiert und kalkuliert werden. So ist unter (vielem) anderen die Aufenthaltsdauer des Users auf einer Website entscheidend, ebenso, wie z.B. das Kauf- oder sonstige Surfverhalten auf der entsprechenden Seite (Preisvergleich, Lesen der Lieferbedingungen etc.).

Ein weiterer sehr wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Marketingstrategie mittels Retargeting ist der intelligente und strategisch klug gewählte Einsatz eines sinnvollen Usercappings. Der Schuss kann nämlich auch nach hinten losgehen, wenn sich ein User von zu viel eingeblendeter Werbung verfolgt fühlt.

Retargeting ist insgesamt sicherlich ein wichtiger Bestandteil zukunftsorientierten Online-Marketings. Der Online-Markt wird sich weiterentwickeln und man darf gespannt sein, welche technologischen Höhen das Retargeting erklimmen wird. Wie bei allem, was ein hohes Maß an Erfahrung in der Umsetzung benötigt, gilt aber natürlich auch hier, dass man als Werbetreibender unbedingt mit Spezialisten zusammenarbeiten sollte. Schlecht oder gar falsch gestreute Werbung schadet dem eigenen Image mehr, als sie Nutzen bringt.

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